22.06.2008  
   




 
 

RCN: 4 Die Motorsportliche Achterbahn......

...stand auf dem Programm und das von Jörg Weber geleitet JÖWE Motorsport Team reiste am Samstag bei strahlendem Sonnenschein an. Die neugestalltete Schikane und Boxenanlage war ebenso eine Herausforderung wie der Blick auf Eau Rouge, die legendäre links rechts Passage. Nach Aufbau des internen kleinen Fahrerlagers des JÖWE Teams, incl. Mini Wirlpool, wurde der Grill angeworfen und das Team wurde erst einmal mit Getränken und saftigen Steaks gestärkt.
Bei der Abnahme am nächsten Morgen stellte H-J Hölzer fest, das sein Wagenpass noch im Sonnigen Mayen lag, ca. 200km entfernt von seinen jetzigen Standort. Ärgerlich, aber nicht zu ändern, so daß Hölzer nochmal zurück musste und das Team die beiden Fahrzeuge, durch die Papier- und Technische Abnahme brachte. Beides lief Problemlos durch Absprachen unseres Teamchefs und der Rennleitung, dass der WP nachgereicht werden konnte. Hier nochmals ein Dankeschön an die Beteiligten.

Bevor es am nächsten Morgen ernst wurde, wurde es bei dem ein oder anderen zu ernst. Denn……………. Gewalt ist keine Lösung, Rennstrecken habe eine gewisse breite und bieten nur für eine kleine Anzahl von Autos Platz in einer Schikane. Wie sonst ist es zu erklären, daß ein hitziger M3 Fahrer, erst auf die rechte Seite knallt; dabei die Hintere rechte Seitenwand und Tür kalt verformt und keine zwei Sekunden später das gleiche ebenfalls auf der linken Seite vollbringt ( Zitiat Weber: Vielleicht dachte dieser, dass die Form rechts und gleich aussehen muß?)
Sicherlich, Berührungen kommen vor, Blechschäden ebenso, aber es gibt Grenzen. Nicht nur, dass der Escort Erhebliche an den beiden Seite davon getragen hat, wurde auch noch das Fahrverhalten auf der Hinterachse stark im ersten Turn beeinträchtigt.
Im zweiten Turn gab zudem noch die Servolenkung in Form einer defekten Leitung den Geist auf.und Jörg Weber musste diesen zweiten Turn 7 Runden lang ohne Lenkunterstützung zu Ende fahren. Da Jörg weitere Gewalt an seinen RS2000 verhindern wollte, ging er auch entsprechend vom Gas und signalisierte bei der zweiten Begegnung im zweiten Turn dem M3 Fahrer, dass man auch ohne Gewalt an einem ´´langsameren´´ Fahrzeug vorbei fahren kann!!! Und... diesmal war es auch eine Sprintrunde!!!!!

Auch das Fahrerduo Hölzer / Schmidt des BMW 318is hatten mit Einschränkungen zu kämpfen. Nachdem Volker Schmidt problemlos die ersten Runden unter die Pneus des 318is gelegt hatte, brach der Auspuff teilweise ab und zog die Lambdasonde mit in Leidenschaft. Für den zweiten Turn welchen H.J. Hölzer in Angriff nehmen sollte, wurde der Schaden in der Pause behoben. Hölzer konnte den zweiten Turn ohne nennenswerte Probleme beenden.
Beide Fahrzeuge konnten trotz der genannten Probleme vernünftige Ergebnisse in Ihren stark besetzten Klassen einfahren.
Schauen wir, was als nächstes kommt!!??




JÖWE Motorsport

M. Hilden